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28.10.2017

Mehr aus dem Geist und dem Feuer der eigenen Taufe brennen: Dekanat Habsberg begeht Kapiteljahrtag

Beratungen beim Kapiteljahrtag. Foto: Christian Schrödl

Beratungen beim Kapiteljahrtag. Fotos: Christian Schrödl

Beratungen beim Kapiteljahrtag. Foto: Christian Schrödl

Das Dekanat Habsberg hat mit einem festlichen Gottesdienst und Konferenzen der haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter den Kapiteljahrtag begangen und dabei wichtige Fragen des kirchlichen Lebens in der Region behandelt.

In der Wallfahrtskirche Habsberg feierte Dekan Elmar Spöttle mit den Geistlichen des Dekanates das feierliche Kapitelsamt, das von der Lupburger Blasmusik musikalisch gestaltet wurde. In seiner Predigt ging Spöttle auch auf die strukturellen Veränderungen in der Diözese Eichstätt sowie auf Abbrüche in der volkskirchlichen Tradition ein. Der Dekan sieht dies auch „als Chance und Ansporn, den eigenen Glauben wieder mehr in den Mittelpunkt zu stellen und aus dem Geist und dem Feuer der eigenen Taufe zu brennen.“ Immerhin sei auch Bayern inzwischen zu einem Missionsland geworden.

Zur letzten Vollversammlung des Dekanatsrats in der laufenden Amtszeit konnte Vorsitzender Anton Lang zahlreiche Delegierte aus den Pfarrgemeinden und Verbänden begrüßen. Die Teilnehmer nahmen eine Auswertung der Pfarrgemeinderatsarbeit in den vergangenen vier Jahren vor und entwickelten für die anstehende Wahl der Pfarrgemeinderäte im Februar 2018 Tipps zur Kandidatensuche und Vorschläge für die Weiterarbeit. Den Teilnehmern war es wichtig, dass Ehrenamtliche nicht ausgenutzt oder überfordert werden dürften. Gleichzeitig betonten zahlreiche Delegierte, dass es in Pfarrgemeinderäten nicht nur um die Organisation des krichlichen Lebens gehen dürfe, sondern dass in der Arbeit der Gremien auch Platz für den persönlichen Glauben sein müsse. Insgesamt wurde betont, dass es in den Pfarreien vor Ort oftmals gar keine Angebote mehr gebe, wenn sich nicht Ehrenamtliche schon seit Jahrzehnten so stark engagieren würden.

Dekanatsreferent Christian Schrödl stellte auch einige Angebote des Dekanates im Jahr 1918 vor: Erstmals wird es am 8.1.2018 auf dem Habsberg einen Einkehr- und Austauschtag für die Mesner im Dekanat geben. Eine gute Tradition ist inzwischen die Krippenfahrt, die am 14.1.2018 nach Sulzbach und Königstein führt. Die konstituierende Sitzung des neuen Dekanatsrats findet am 2.5.2018 voraussichtlich auf dem Habsberg statt.

Zuvor hatten sich die Geistlichen und pastoralen Mitarbeiter des Dekanates in ihrer Konferenz mit Strukturen für den Kinder- und Jugendschutz beschäftigt. Zukünftig müssen alle Beschäftigten von Kirchenstiftungen der Diözese Eichstätt im Dekanatsbüro ein Erweitertes Fürhungszeugnis vorlegen. Zu Gast war außerdem die Ordensreferentin des Bistums, Schwester Bernadette Gevich von den Dillinger Franziskanerinnen. Sie erörterte mit den hauptamtlichen Mitarbeitern Möglichkeiten der Begegnung mit Ordensleuten.